Szenische Lesung – 18.11.2017 20 Uhr

Antonio Tabucchi – Es wird immer später.

Sa 18.11. um 20 Uhr
Villa Sponte, Osterdeich 59 b, 28203 Bremen

Zwei Strandliegen: ein älterer Mann im leicht verblichenen Anzug – eine Frau im Badeanzug.
ER schreibt Liebesbriefe, Skizzen der Sehnsucht, der Enttäuschung der verpassten Chancen und beschwört Ereignisse, die ihn einst glücklich gemacht haben.
SIE zeigt sich mal enttäuscht und wütend, mal amüsiert oder verwundert oder lackiert gerade ihre Fußnägel und sie tanzt. Dazwischen ein Pianist….
Antonio Tabucchi (1943 – 2012), gilt als einer der interessantesten und bedeutendsten Schriftsteller Italiens. Sein bekanntestes Werk ist der (mit Marcello Mastroiani) verfilmte Roman „Erklärt Pereira“.

TEXT HANS HERMANN HILLE
TANZ ANNE-KATRIN ORTMANN
KLAVIER MICHAEL RETTIG

Workshop „Eintauchen“ Tanztheater 60+ 11./12. November 2017

eine Workshopreihe von tanzwerk bremen

Diese Workshops ermöglichen es den Teilnehmer_innen intensiv in Aspekte des Zeitgenössischen Tanzes und der Improvisation einzutauchen. Nach einem Körper- und Tanztechnik Training werden verschiedene Themen erforscht, weiter vertieft und spielerisch damit experimentiert.

Leitung: Alexandra Benthin und Anne-Katrin Ortmann
Termine: 9./10. Sept & 11./12. Nov, Sa je 15-19 h / So je 11-16 h
Beitrag: € 98 pro Wochenende

www.tanzwerk-bremen.de

Foto: Werkstattbühne 60+ November 2016                 © tanzwerk bremen / Norbert Müller

„7 Sünden“ Tanztheater 60+

Choreografie: Anne-Katrin Ortmann, Alexandra Benthin
Assistenz: Mara Slezak, Valerie Usov
eine Produktion von tanzwerk bremen in Kooperation mit impuls

Premiere 9. Juni 20 Uhr
weitere Vorstellungen:
10. Juni 18 und 20 Uhr
11. Juni 18 Uhr

Ort: Schaulust im Güterbahnhof, Tor 48, Bremen

Inspiriert durch die „sieben Laster“, die zu den „Todsünden“ führen, erforscht das Ensemble, wie sich die Laster im Körper anfühlen, in welche Zustände sie uns bringen und welche Bilder dazu entstehen. Wo sitzt der Neid, wie überrollt er uns? Welche Antriebskraft gibt uns die Wollust? Welche Energie der Zorn? Zu welchen Bewegungsmotiven inspiriert uns der Geiz? In jeder Last steckt auch die Lust: da wird der Hochmut zum Übermut, die Völlerei zum Genuss, die Trägheit zur Entdeckung der Langsamkeit. Die 25 Laien-Tänzer_innen über sechzig haben hinterfragt, in Erinnerungen gekramt, sich über Begri ichkeiten auseinandergesetzt, abstrahiert, Körper guren und Bewegungen gefunden und Bilder kreiert. Herauskommen werden sieben Stücke à sieben Minuten – mal sinnlich, mal kraftvoll, ernsthaft oder mit einem Augenzwinkern.

Tanz: Wolfgang Albers, Gisela Alerte, Annette Averbeck, Uwe Baron, Traute Blum, Agnes Christ-Fiala, Jutta Dollbaum, Rainer Dollbaum, Hannelore Erdmann, Christa Fahsel, Ulla Fuchs-Willemann, Marianne Hermann, Jutta Kiefert, Anita Kögel, Helga Kreß, Elke Laudahn- Berger, AnnaElsabe Lehmann, Doris Meybohm, Renate Ogon, Anka Ristau, Gerhard Schwier, Dietlind Seidler, Wolfgang Waespy, Brigitte Walk, Rita Whalley

Tanztheater & Lesung

„Hand aufs Herz – Liebe auf den späten Blick“

12.05.2016 • 19:30 Uhr
KulturAmbulanz, Klinikum Bremen-Ost • Züricher Straße 40, Bremen

20.05.2016 • 20 Uhr
Tintenklecks e.V. • Jahnstraße 1, Verden
Eintritt:  12/ 8 €

23.08.2016 • 19 Uhr
Universum(im Rahmen der Sonderausstellung „Ey Alter“) •
Wiener Straße 1a, Bremen
Eintritt: 5 €

Choreografie: Anne-Katrin Ortmann
Texte: Hanne Huntemann
Tanz: Helga Kreß, Albrecht Clauß

Sie umwerben sich. Scheu. Verführerisch. Kokett.
Plötzlich! Ein leidenschaftlicher Kuss.
Beide erstarren! Dürfen sie das als alte Menschen Ende 60?
Dürfen sie sich in aller Öffentlichkeit küssen?
Ein Mann und eine Frau, die sich als Laien auf das Abenteuer Tanz für Menschen ab 60 eingelassen haben, zeigen Ausschnitte aus dem Tanztheater „Hand aufs Herz“ / Choreografie: Alexandra Benthin, Anne-Katrin Ortmann, eine Produktion von tanzwerk bremen. Als Autorin Hanne Huntemann die Aufführung im Oktober 2014 besuchte und Kontakt zur Choreografin aufnahm, entstand schnell die Idee, Literatur und Tanz zusammenzubringen. In dem Tanztheaterstück wird auf berührende Weise das wichtigste Thema des Menschen behandelt: Die Sehnsucht nach Liebe und Zärtlichkeit. Eine Sehnsucht die niemals aufhört und die kein Alter kennt.

»LAST NIGHT«

Sie sind zwischen 1937 bis 1992 geboren. 13 Bremer/innen haben sich gefragt: Was für Träume, Ängste, Wünsche prägen dich, bewegen dich? Was ist jetzt? Wie jung bist du in einem alten Körper? Wie alt in einem jungen Körper? Wo sind deine, wo sind seine Grenzen?

Die Akteure begeben sich auf die Suche nach Körpersprachen, Bildern und Übersetzungen und schaffen einen unmittelbaren Zugang zu ihren Geschichten auf der Bühne: Blicke, Bewegungen, Kommentare. Berührung, Kontakt, Intuition. Über das gemeinsame Spiel spinnen sie ein biografisches Netz, bewegen sich auf ihren Bahnen nebeneinander her, begegnen sich immer wieder und reagieren mit – und füreinander.

Lebenserfahrungen verweben sich. In der Zusammenkunft ergibt sich ein anderes Bild unserer Gegenwart. Eine Aufforderung, uns in unserer Unterschiedlichkeit wahrzunehmen und das gemeinsame Erlebnis der ständig fortschreitenden Zeit zu teilen.

Die Akteure kommen aus Kursen und Projekten von tanzwerk bremen, dem Umfeld des Alsomirschmeckt‘s! Theaters und der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg

Choreografie / Projektleitung: Anne-Katrin Ortmann
Dramaturgie: Silvan Stephan
Künstlerische Beratung: Rolf Hammes
Licht: Horst Mühlberger
Tanz: Tatjana Basow, Dorothea Dentler, Janin Dietrich, Hannelore Erdmann, Cordula Gätjens, Kiana Ghaffarizad, Adriana Könemann, Anne Loschky, Kristina Matthiesen, Susanne Pape, Janna Schlemann, Anna Stellmacher, Laars Vilmar
Premiere: 13. September 2013
Aufführungen: 14. September 2013 20 Uhr
Kunst- und Künstlerhaus Schwankhalle Bremen
23. September 2013 Kulturzentrum Schlachthof EXPLOSIVE! Festival
Produktion: tanzwerk bremen in Kooperation mit dem Alsomirschmeckt‘s! Theater

Das Projekt wird gefördert durch den Fonds Soziokultur
und die PSD Bank.